An meinen Vater

Kuh auf grüner Wiese unter blauem Himmel, Nahaufnahme.
Eine Kuh steht im Vordergrund auf einer grünen Wiese, im Hintergrund weitere Kühe bei sonnigem Himmel.

(Verfasserin unbekannt)

Du warst mir nicht in allem ein Vorbild. Aber für manches bin ich dir von Herzen dankbar und werde es nie vergessen. Deinen Humor, deine Lebensfreude – davon hast du mir viel mit auf den Weg gegeben. Dass du schwerhörig warst, ist mir erst spät bewusst geworden. Anders kannte ich dich nicht. 

Als ich Mitte der 60er Jahre als deine jüngste Tochter das Licht der Welt erblickte, hattest du dich schon fast 50 Jahre lang einohrig mit dem Leben arrangiert. Was war eigentlich der Grund dafür, dass du zwar zwei Ohren an deinem Kopf hattest, aber nur eines den Dienst versah, der von ihm zu erwarten war?

Ich habe dich nie gefragt.

Wahrscheinlich wusstest du es selbst nicht. Eine Kinderkrankheit? Eine Mittelohrentzündung? Eine Hirnhautentzündung? Früher hat niemand danach gefragt. In der Schule musstest du vorn in der ersten Bank sitzen – als Protestant in einer erzkatholischen Umgebung. „Die sind so schwarz, die werfen noch im Kohlenkeller Schatten!“ Lachend hast du gern Geschichten aus deiner Kindheit im Emsland erzählt. Von der strengen Lehrerin, die dich so manches Mal nachsitzen ließ, weil du angeblich mal wieder nicht aufgepasst hattest. Ich brauche nicht viel Phantasie, um mir vorzustellen, dass sie nicht immer ganz falsch lag. Auch als Kind hattest du es wahrscheinlich schon faustdick hinter den Ohren. Aber es hat dich wahrscheinlich auch mehr als einmal haarsträubend ungerecht erwischt. Weil du nicht gehört hast, was die Lehrerin gefragt hat. Weil du nicht hören konntest, was die Lehrerin mit ihrer hysterischen Pieps-Stimme gefragt hat. 

Die Schule hast du mit Freuden hinter dir gelassen. Wie dein Vater bist du Landwirt geworden. Ein kleiner Hof zwar, aber du warst Landwirt mit Leib und Seele. Das war sicher ein großes Glück für dich. Den Kühen und Schweinen war es egal, dass du ‚was an den Ohren‘ hattest. Der alte Deutz, auf dem du gefühlt dein halbes Leben verbracht hast, knatterte ohrenbetäubend. Dich hat das nicht gestört. Für dein Können und deine Leistungen bist du vielfach ausgezeichnet worden. Und das, obwohl die Großbauern andere Möglichkeiten hatten als du. Das hat dich stolz gemacht. Du hast dich nicht behindern lassen, bis ins hohe Alter nicht. Einen Schwerbehindertenausweis hattest du nie. „Behindert? So ein Quatsch!“, hättest du gesagt, und die für dich typische wegwerfende Handbewegung dazu gemacht. „Ich sitze doch nicht im Rollstuhl. Und die Zwölf ist bei mir auch noch in der Mitte – wie kommst du darauf, dass ich behindert bin?“ Du hast dir Respekt verschafft. Jeder wusste: Johann hört schlecht. Und jeder hat aufgepasst, dass er das richtige, das ‚gute‘ Ohr erwischt. Was soll ich sagen? Es war einfach selbstverständlich. 

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem du dein erstes Hörgerät bekommen hast. Das muss ein Wendepunkt in deinem Leben gewesen sein. Du hast das Leben immer mit Humor genommen, aber von diesem Tag an habe ich dich lebendiger und fröhlicher in Erinnerung. Es muss Mitte der 70er Jahre gewesen sein, als das Wort ‚Brillenschlange‘ noch ein geflügeltes Wort für Sehhilfenträgerinnen war. Der große graue Klotz hinter dem Ohr hat dich nicht gestört. Ständig piepte es bei dir. Wenn die Batterien leer waren, schicktest du mich in die nahe gelegene Stadt, zu deinem Akustiker, um Nachschub zu besorgen. Ich mochte diesen älteren Herrn, der mit missionarischem Eifer und engelsgleicher Geduld Hörgeräte vertrieb. Von da an hieß es ‚Nicht ohne mein Hörgerät!‘

 Jahre später wurde ein winziges Mikrofon an den Lautsprecher des Fernsehers angesteckt. Ein kleiner grüner Kasten sorgte dafür, dass der Ton auf dein Hörgerät übertragen wurde. Deine Frau und deine Kinder atmeten auf. Endlich Fernsehen ohne den Höllenlärm, den der voll aufgedrehte Lautstärkeregler im Haus verursachte. Auch den Tag, an dem dieses kleine Wunder Einzug in dein Leben erhielt, werde ich nicht vergessen. 

Noch heute danke ich dir dafür, dass du dich so intensiv um deine Ohren gekümmert hast. Dass du jede Hilfe in Anspruch genommen hast, die erdenklich war. Dass du allen und jedem gesagt hast: Nimm ‚das gute Ohr‘! Dass du immer gesagt hast: Mach die Musik aus, wenn du mit mit sprichst! Dass du gesagt hast: „Vergiss nicht, dass du um 22 Uhr zu Hause sein musst! Du weißt, ich höre dich, wenn du die Treppe hochgehst.“ Dein Augenzwinkern dabei wäre nicht nötig gewesen. Du hast nie einen Zweifel daran gelassen, dass du spätestens um 21.59 Uhr die Hörgeräte abgelegt hast… 

Schade, dass ich dir das nie gesagt habe.

Bildnachweise
Frau mit Brille auf Fahrrad im Park, Natur im Hintergrund.

Magic Moment

Nun ist es bereits über acht Wochen her, dass ich an der Hüfte operiert wurde, und inzwischen merke ich, dass alles viel länger dauert. Ich weiß auch gerade nicht, ob das Ergebnis tatsächlich so wird, wie erhofft. Wie? Das hört sich ja überhaupt nicht ermunternd an! Was hat das hier also zu suchen? 
Kirche mit T-Spule

Basiswissen für kirchliche Verantwortliche

Pfarrer Bernhard Wielandt gibt einen Überblick über die Situation und Bedürfnisse schwerhöriger und gehörloser Menschen in der Kirche. I
Strickwaren und Wolle in bunten Farben, mit Stricknadeln und einem halbfertigen Strickstück.

Stricken

Letzten Herbst habe ich wieder mit dem Stricken begonnen. Zuerst habe ich Strümpfe gestrickt. Erst ein Paar für mich, dann ein Paar für meinen Mann und schließlich noch viele Paare für meine Kinder und die Familie.
Hörgeräte und Pflegezubehör auf einer weißen Oberfläche, symbolisieren Unterstützung für schwerhörig.

Pflege

Der Wecker klingelt. Ich stehe auf und gehe ins Bad: erst unter die Dusche, dann die Zähne putzen und schließlich die Haare föhnen. Dann mache ich die Hörgeräte rein. Ding, Dang, Dong, Dung … Dann bin ich online. Seltsam. Warum hört sich das so dumpf an? Sind etwa die Hörgeräte kaputt?

Audimax

Wisst ihr, was ein ‚Audimax‘ ist? Wenn ich in meinem Gedächtnis krame und dort die Reste meiner Lateinkenntnisse hervorhole, dann lese ich zwei Worte. Nämlich das Wort ‚audi‘ und das Wort ‚max‘. Und hier können zumindest die Älteren von euch jetzt in ihrem Gedächtnis mitkramen: AUDI, das ist doch diese deutsche Automarke! Und ihr wisst es jetzt schon: die Automarke hieß in früheren Zeiten HORCH, also ‚höre‘. Und ‚max‘ könnt ihr euch alle selbst erschließen, oder? Steht auf jedem Wasserkocher, wenn es darum geht, wieviel Wasser man maximal einfüllen darf.
Hörhilfen und Cochlea-Implantat auf Smartphone-Display, barrierefreie Kommunikation.

Neues fürs Kino

Was ist bei mir 2026 alles neu in Bezug auf mein Hören? Ach ja! Ich wollte Anfang Januar mal wieder mit meinem Mann ins Kino. In den Film ‚Therapie für Wikinger‘. Der lief aber nicht in Aurich. Wir mussten also nach Oldenburg. In ein eher alternatives Kino, in dem ich noch nie war. Auf der Website dieses Kinos gibt es den Menüpunkt ‚Barrierefreiheit‘. Gäste mit Hörbeeinträchtigungen werden dort auf die kostenlose App ‚Sennheiser MobileConnect‘ hingewiesen.
HNO-Arzt und schwerhörige Patientin im Gespräch, beide mit Hörgeräten, in einer Arztpraxis.

Geflüster

Zu Beginn des Jahres habe ich meinen festen Ohrenarzttermin. Dann lasse ich überprüfen, wie es um mein Hörvermögen steht. Also, ob meine Hörkurve sich verändert hat, wie gut ich Töne, Zahlen und Einsilber mit und ohne Störgeräusch höre, und ob ich eventuell zum Hörakustiker muss, um meine Hörgeräte neu einstellen zu lassen.
Engel aus Holz, handgefertigt, mit Flügeln und Heiligenschein, in einer Szene mit Figuren.

Engel

"Es ist Heiligabend. Und ich gehe – wie jedes Jahr – mit meiner Mama zum Krippenspiel in unsere Klosterkirche. Ah ja, ich heiße Anna, und ich bin schwerhörig, und ich trage Hörgeräte. Immer, wenn ich mit Mama in die Kirche gehe, nimmt sie meine Funkmikrophonanlage mit."
Kaffeemaschine auf einer Küchenarbeitsplatte, schwarz und modern gestaltet.

Mein Morgen

Ich wache in der Morgendämmerung auf und setze mich noch leicht verschlafen auf die Bettkante. Zwei Gedanken gehen durch meinen Kopf. Der erste: „Meinen ersten Termin außerhalb habe ich erst um 11 Uhr.“ Der zweite: „Heute muss ich mir beim Duschen die Haare waschen.“ Ein dritter Gedanke gesellt sich dazu: „Lasse ich bis dahin einfach meine Hörgeräte weg?!“
Parkhaus mit kostenpflichtigem Parkschein und Fahrradständern vor einem roten Backstein-Gebäude.

Der ganz normale (digitale) Wahnsinn

Nicht, dass ich etwas von Technik verstünde. Aber ich liebe die kleinen digitalen Helferlein. Ich nutze Apps wie DeepL gerne, weil deren Englischkenntnisse besser sind als meine. Und bei der besseren Formulierung von Texten suche ich gelegentlich Rat bei Chat GPT.
Rollstuhlfahrer und Menschen mit Hörbehinderung bei einer Informationsveranstaltung.

Sonnenblumenschnur

„Nicht alle Behinderungen können gesehen werden. Einige sind unsichtbar.“ Als ich an dem Aufsteller vorbei gehe und die Überschrift lese, denke ich sofort: ‚Genau so ist das auch bei uns Schwerhörigen! Wer nicht genau hinschaut, der sieht unsere Hörbehinderung nicht!‘ „Die Sonnenblumenschnur zeigt uns, dass du möglicherweise mehr Zeit, Geduld oder Hilfe benötigst."
Vogelhaus an Baum, Natur, Holz, Garten, Tier, Nistkasten, Naturerlebnis, Umwelt, Wildtiere, Naturfot.

Einfach mal losfliegen

Kennt ihr das? Ihr fühlt euch mutlos und schwer, und ihr denkt: ‚Schwerhörig zu sein ist so anstrengend!‘? Aber dann guckt ihr aus dem Fenster und auf den leeren Meisenkasten.
Gehörgerät mit rotem Hintergrund, symbolisiert Unterstützung für Schwerhörige in Kirche und Diakonie.

Rot und Blau

Ich habe das große Glück, gerade als Gast im Studio von „Wer wird Millionär“ zu sitzen. Günther Jauch live zu erleben – das hat schon was! Und das Miträtseln bei den Quizfragen ist sowieso immer spannend. Gerade sitzt ein junger Mann auf dem Ratestuhl. Er heißt René Langen. Günther Jauch stellt ihm folgende Frage: „Um einer Verwechslung der Seiten vorzubeugen, ist was häufig mit Rot für rechts und Blau für links gekennzeichnet?
Ein Flügel auf einer Bühne mit Mikrofon und Beleuchtung im Hintergrund.

Gezeitenkonzert

Letztens waren mein Mann und ich bei einem der vielen ‚Gezeitenkonzerte‘. Die werden von der Ostfriesischen Landschaft veranstaltet und heißen wohl so, weil das Wattenmeer mit Ebbe und Flut – also Gezeiten – nicht weit weg ist. Unser Konzert fand in Aurich statt, und es hieß: ‚Erfolgsautor trifft Ausnahmepianisten‘. Mit anderen Worten ‚Musik am Flügel‘ trifft ‚Lesung aus Büchern‘.
Digitales Armaturenbrett mit Warnhinweis "Zielführung ist nicht aktiv".

Etwa auch schwerhörig?

Seit Ende Januar bin ich die Besitzerin eines neues VW. Ihr wisst, wie das ist?! Alles ist inzwischen voll digitalisiert, und das Auto mit vielen Assistenzsystemen bestückt. Ein solches Assistenzsystem ist die Sprachbedienung‘. Wie die funktioniert? Ich drücke einen Knopf am Lenkrad.
Fröhlicher schwerhöriger Mann im Rollstuhl in einem hellen Raum.

Missionarischer Erfolg

Steffen testet gerade neue Hörgeräte. Dieses Mal sollen in seine „Neuen“ T-Spulen verbaut sein. Das war ihm von Anfang an klar. Genau dazu hatte ich ihm nämlich geraten, und Steffen ist diesem Rat gefolgt.
Treppenhaus mit Holzstufen und weißem Geländer, Blick nach oben zur oberen Etage.

Mietshaus

Wenn ich in Hannover arbeite, dann übernachte ich in einem Mietshaus mit sieben Parteien. Neulich traf ich im Treppenhaus einen Bewohner, den ich noch nicht kannte. Ich fragte ihn, ob er auch in dem Mietshaus wohne. „Ja“, sagte der junge Mann: „Meine Freundin und ich sind im Januar hier eingezogen.“
Bibelarbeiten am Donnerstag | Evangelische Schwerhörigenseelsorge bei Kirchentag.

Mein Kirchentag

Ich bin gerade auf dem Kirchentag. Aber ich bin dort etwas anders unterwegs als andere. Und das hat natürlich was mit meinen Ohren zu tun… Am Mittwoch ging der Kirchentag für mich los mit dem Eröffnungsgottesdienst vor dem Neuen Rathaus in Hannover. Aber vorher hatte ich noch was anderes vor: zu meinem Hörakustiker zu gehen!
Mikrofon- und Textübersetzung auf einem Smartphone während eines Konzerts.

Johann Sebastian Bach

Was haben mein Tinnitus und Johann Sebastian Bach miteinander zu tun? Ich leide unter einem hochtonigen Tinnitus. Nein, so stimmt das nicht. Eigentlich leide ich gar nicht unter ihm.
Frau mit Gebärdensprachdolmetscher-Plan beim Kirchentag in Hannover.

Kirchentag in Hannover

Sicherlich wisst ihr es schon: Anfang Mai ist Kirchentag in Hannover. Ich bin auch mit dabei am Stand der Evangelischen Schwerhörigenseelsorge. Und jetzt wissen wir auch, wo wir sind. In Halle 6 H38, im Bereich Gesundheit und Teilhabe.
MRT-Beschilderung im Krankenhaus, zeigt die verschiedenen radiologischen Untersuchungen.

MRT

Letzte Woche musste ich ins MRT. Also: In die Magnetresonanztomographie. Das Wort sagte es bereits: dieses Untersuchungsgerät hat etwas mit Magneten zu tun. Es verträgt also kein Metall. Weder Schmuck noch Brillen noch Hörgeräte. Das bedeutet: Ich muss meine Hörgeräte rausnehmen.
Gebrauchsanweisung für Boßeln: Person mit Augenbinde und Handzeichen, Anleitung für sicheres Spiel.

Boßeln mit Gebrauchsanweisung

Mein Mann spielt Tennis. Neulich veranstaltete seine Tennisabteilung ein Boßelturnier mit anschließendem Grünkohlessen. Mein Mann fragte mich, ob ich mitkäme, und ich sagte ‚Ja‘ .
Wald im Frühling mit blühendem Boden und aufwachendem Himmel.

Awaken – Erwachen

Kennt ihr das auch? Ihr fühlt euch noch ganz und gar erstarrt vom letzten Winter. Als läge eine dicke, schwere Decke auf euch und hindere euch am Erwachen. Aber dann geht ihr nachmittags in den Wald: die Sonne scheint, und ihr seht, dass zumindest der Wald bereits erwacht ist.
Silbergraue Brosche in Form eines Ohres auf Holzuntergrund.

Brosche

Ich bin hochgradig schwerhörig. Und mein Mann ist Goldschmied. Als in der Corona-Zeit alle mit Masken vor dem Mund sprachen, und ich bei niemandem mehr das Mundbild ablesen konnte und deshalb fast nichts mehr verstand, machte er für mich diese Brosche.
Kaffeevollautomat mit Tasse, bereitet Kaffee direkt in die Tasse zu, moderne Kaffeemaschine für fris.

Kaffeevollautomat

Wenn ihr öfters in die Kneipe oder in Cafés geht, dann kennt ihr sie sicherlich: die Kaffeevollautomaten. Man braucht nur einen ihrer vielen Knöpfe zu drücken, und sie zaubern einem die wunderbarsten Heißgetränke: Café Crema, Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato…
Frau liest Papier vor, Thema Demenz und Prävention, Innenaufnahme, Tageslicht.

Demenz – Gut zu wissen!

Viele Menschen versuchen ihre Schwerhörigkeit zu leugnen und, wenn das nicht mehr geht, zu verstecken. Nach wie vor gilt seltsamerweise Schwerhörigkeit als Makel. Doch eine unversorgte Schwerhörigkeit kann noch ganz andere Auswirkungen haben, welche, die wir sicherlich noch mehr fürchten.
Ältere Frau vor einem Haus, symbolisiert barrierefreie Teilhabe für Schwerhörige.

So hören schwerhörige Menschen

Nützt es etwas, mit schwerhörigen Menschen lauter zu sprechen? Willy und seine Schwiegermutter zeigen Euch, wie schwerhörige Menschen hören und was dabei wirklich hilft.
Schnecke auf einem Draht, blauer Himmel im Hintergrund.

Wie Schnecken uns Gehör verschaffen

Ist eine Induktionsschleife zu legen tatsächlich aufwändig? Wir beweisen Ihnen das Gegenteil! Gewinnen Sie verblüffende Einsichten in eine genial einfache Technik mit ungewöhnlichen Materialien.
Ich traue mich! Frau mit Hörgerät vor Fenster, zeigt Selbstvertrauen und Mut.

Ich traue mich!

Erinnert ihr euch noch an den Ermunterungstext ‚Stille Post‘ vom Anfang des Jahres? Dort gab es einen guten Vorsatz für das Jahr 2025. Er hieß: „Leben hier und Jetzt!“
Nebel und Morgenröte über einem Baum, atmosphärisch und ruhig.

Nebel und Morgenröte

Kennt ihr das? Ihr wacht im Winter morgens auf und denkt: „Wird es denn heute gar nicht hell?“ Ihr geht zum Fenster und schaut raus. Und dann wisst ihr auch, warum es scheinbar nicht hell geworden ist
Buntes spiralförmiges Kunstwerk auf Stoff mit Holzstäbchen an den Seiten.

Stille Post

Kennt ihr Stille Post? Man sitzt im Kreis, und eine Person beginnt. Sie flüstert der rechts neben ihr sitzenden Person einen Satz ins Ohr, zum Beispiel: „Die beiden Streichhölzchen zeigen die Größe der abgebildeten Briefmarke an.
Weihnachtliche Szene mit Igel und festlich geschmücktem Haus im Schnee, beleuchteter Weihnachtsbaum,.

Der kleine Igel oder Believe in Christmas

Der kleine Igel oder believe in Christmas. Es ist Herbst. Der kleine Igel kommt in eine neue Schule. Aber er hat ein Problem. Er ist stachlig.Belive in Christmas
Zitronenbäumchen mit reifen Zitronen in Topf vor Fenster, sonnige Innenraumaufnahme.

Zitronenbäumchen

Seht ihr die kleine Blüte links im Bild? Sie blüht an einem kleinen Zitronenbäumchen. Sie blüht, und das am 1. Dezember! Pünktlich zu Beginn der Adventszeit!
Hörgeräte im Einsatz: Frau und Mann in einem Büro mit Höranlagen und moderner Technik.

Warum Höranlagen so wichtig sind

Oft hören wir: Wir haben hochwertige Lautsprecher in unserem Veranstaltungsraum / in unserer Kirche. Wir brauchen keine Höranlage. Warum das ein Trugschluss ist, erfahren Sie in unserem neuen Erklärvideo auf youtube.
Drucker im Büro, multifunktionale Kopier- und Druckmaschine mit Touchscreen-Bedienfeld.

Zuhören oder das Märchen vom Froschkönig

Ich habe Dienstbesprechung im Zentrum für Seelsorge und Beratung. Gerade haben wir einen Vortrag gehört, und jetzt machen wir eine Partnerübung. Die geht so: Einer der beiden Partner beginnt, ein Märchen zu erzählen.
Hörgeräte in Aufbewahrungsbox mit rotem Kreuz.

Gut zu wissen!

Morgens beim Kaffeetrinken lese ich immer die Tageszeitung. Da gibt es eine Rubrik, die heißt:‚Gut zu wissen‘. Meist überblättere ich die. Aber neulich nicht. Denn da lautete die Überschrift: ‚45 Prozent aller Demenzfälle vermeidbar‘.
Schnecke auf dunklem Boden, Nahaufnahme, Natur, langsam bewegend.

Es gibt so viel Schönes!

Heute bekommt ihr wieder einmal eine Geschichte, die mir geschenkt wurde. Danke an die Klientin für die wunderbare Inspiration! „Es gibt so viel Schönes!“ sagt diese Klientin im Gespräch mit mir. Und dann erzählt sie mir von „ihrer“ Schnecke.
Smartphone mit Wähltastatur auf Holzoberfläche.

Man lernt doch nie aus!

Eigentlich hatte ich gedacht, ich würde meine neuen Hörgeräte schon gut kennen. Bis ich im letzten Monat einen Gesprächstermin mit einer meiner Klientinnen hatte. Die probiert nämlich gerade verschiedene Hörgeräte aus und fragte mich deshalb: „Und mit Ihren Hörgeräten können Sie auch telefonieren?“
Geruchenecke mit Nest und Federn in einer Holzkiste, Symbol für Ungeduld und Wartezeit.

Wohlgeordnet

Ihr erinnert euch noch an die Meisen? Und an ihren Meisenkasten? Mein Mann und ich wollen natürlich, dass dieser Meisenkasten auch im nächsten Frühjahr wieder von einem Meisenpärchen bewohnt wird. Deshalb haben wir uns auf der Website des NABU informiert, was da zu tun ist.
Wartburg auf einem Hügel mit bewölktem Himmel im Hintergrund.

Wartburg

Kaum zu glauben: Aber als ich letzte Woche auf der A4 Richtung Eisenach unterwegs war, überholte ich direkt auf der Werratal-Brücke einen alten, beigefarbenen Wartburg – und das auch noch mit Blick auf die über Eisenach thronende Wartburg!
Hörgeräte, Smartphone, und Zubehör für barrierefreie Kommunikation in Kirche und Diakonie.

Entscheidung

Das Probetragen meiner Hörgeräte hat nach knapp fünf Monaten nun ein Ende, und ich habe mich entschieden: Für die teureren Hörgeräte mit der künstlichen Intelligenz. Schon beim Probetragen habe ich gemerkt: mit den Neuen höre ich deutlich besser als mit den Alten.
Celine Dion bei einem Auftritt, mit geschlossenen Augen und Hand im Haar.

Celine Dion

Nein. Celine Dion hat überhaupt keine Probleme mit ihren Ohren. Wahrscheinlich hat sie sogar ein absolutes Gehör. Jedenfalls hört sie mühelos jeden falschen Ton. Am 26. Juli 2024 singt sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris.
Schlafender Kater auf schwarzem Sitzkissen, entspannt und friedlich.

Rascheln

Das ist eine meiner Katzen. Neulich musste ich mit ihr zur Tierärztin. Die übliche, jährliche Untersuchung mit Impfung und Entwurmung. Beides Dinge, die sie hasst.
Schneckenfrau mit spiralförmigem Kopf und tränenförmigen Details, symbolisiert Transformation und Em.

Schneckenfrau

Eine meiner Klientinnen ist Künstlerin. In einem unserer Gespräche zeigte sie mit eine Mappe mit ihren Werken. Von dem Bild ‚Schneckenfrau‘ war ich sofort begeistert, und zwar wegen seiner Doppeldeutigkeit.
Hörgerät im Gleichgewichtssymbol, Unterstützung für Schwerhörige in Kirche und Diakonie.

Balance

Ich erhalte eine Mail aus einem Ortsverein für Schwerhörige. In dieser Mail heißt es: Bei uns ergab sich eine Diskussion zu einem Rundbriefbeitrag eines Lesers mit dem Inhalt: ‚Was will ich nicht hören!‘
Menschen in einem Workshop oder Seminar sitzen in einem großen, hellen Raum in einem Kreis.

Implementieren

Implementieren bedeutet so viel wie: Regeln, Standards oder Vorgaben in einem Handlungsbereich umsetzen oder anwenden.
Höranlage-Symbol an einer Gebäudewand, barrierefreie Kommunikation für Schwerhörige.

Inklusion: Welche Höranlage?

Heutzutage verfügt fast jede Kirche und jedes öffentliche Gebäude über  eine Beschallungsanlage, die es guthörenden Menschen erlaubt, relativ stressfrei eine Predigt oder einen Vortrag zu verstehen.
Stillwasser mit grünen Pflanzen am Ufer, umgeben von Bäumen, ruhige Naturkulisse.

Stille

Ich bin in Hannover, es ist wunderbares Wetter, und ich habe nach einem langen Vormittag eine kurze Mittagspause. Nach Hause zu fahren, lohnt sich nicht, und außerdem verlockt die Sonne dazu, draußen zu verweilen. Ich gehe also in den nahegelegenen Anna Park, und ich habe Glück: direkt vor einem der Teiche ist eine Bank frei.
Bluetooth-Logo auf Stein mit Zeichnung eines Mädchens, das ein Smartphone hält.

Gehört Bluetooth Auracast™ die Zukunft?

Auracast ist eine neue Bluetooth-Technologie, die es erlaubt, eine Art von Bluetooth-Rundfunk (Broadcast) zu machen, den jeder Mensch hören kann. Dazu benötigt man ein technisch geeignetes Gerät wie einen Auracast-Lautsprecher, Kopfhörer oder auch Hörgerät bzw. Cochlea-Implantat.
Hörgeschädigte Person mit Gehörschutz, symbolisch für Schwerhörigkeit und Inklusion.

Die 33. Ausgabe der SeelsOHRge ist da!

Die 33. Ausgabe der SeelsOHRge befasst sich mit der Situation Schwerhöriger in Pflege- und Senioreneinrichtungen. Dies ist ein sensibles Umfeld, weil hier die Nachteile für Betroffene besonders gravierend sind.