Home Termine Wieviel Digitalisierung braucht der schwerhörige Mensch?

Datum

13. Feb 2020

Uhrzeit

10:00 - 12:30

Wieviel Digitalisierung braucht der schwerhörige Mensch?

Zwei­fels­oh­ne hat die Digi­ta­li­sie­rung in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten die Qua­li­tät der Hör­ge­rä­te bzw. Hör­sys­te­me deut­lich ver­bes­sert. Die Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten sind enorm. Der Tra­ge­kom­fort ist durch die Minia­tua­ri­sie­rung der Gerä­te gestie­gen. Die Zei­ten der Stig­ma­ti­sie­rung schei­nen – jeden­falls wenn man der Wer­bung ver­traut – vor­bei zu sein. Zuneh­mend beken­nen sich Pro­mi­nen­te zu ihrem nach­las­sen­den Hör­ver­mö­gen. Vie­le Hör­sys­te­me las­sen sich inzwi­schen über Apps unauf­fäl­lig durch das Smart­pho­ne steu­ern. Für tech­nik­be­geis­ter­te Men­schen ist das ein gro­ßer Gewinn. Jedoch stel­len sich auch Fra­gen im Zusam­men­hang mit den umfas­sen­den Neue­run­gen in der Hör­ge­rä­te­tech­nik.
Was geschieht mit den Daten, die im Zuge einer Hör­ge­rä­te­an­pas­sung gesam­melt wer­den? Wie steht es um die Daten­si­cher­heit im täg­li­chen Gebrauch? Kann mein CI gehackt wer­den? Wel­che Daten wer­den über­tra­gen, wenn mein Hör­sys­tem über mein Smart­pho­ne gesteu­ert wird? Gibt es Bestre­bun­gen, den Grad der Behin­de­rung durch die Ver­bes­se­rung der Hör­sys­te­me zu redu­zie­ren (Nach­teils­aus­gleich)? Und wie sieht eigent­lich die Wirk­lich­keit für schwer­hö­ri­ge Men­schen in der Rea­li­tät aus?

Auf dem Podi­um dis­ku­tie­ren:
Dr. Mar­tin Kin­kel, Kind-Hörstiftung
Dr. Robert Weber, Fach­an­walt für Sozial- und Medi­zin­recht
Sabi­ne Het­tin­ger, Inklu­si­ons­be­auf­trag­te
Tho­mas Wil­hel­mi, Daten­si­cher­heit

 

Ort

Hanns-Lilje-Haus
Knochenhauerstr. 33,

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