Haben alle Hörgeräte eine T-Spule?

Die meisten. Etwa 85% der verkauften Hörgeräte verfügen laut der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) über die T-Spule.

Basishörgeräte („Kassengeräte“) in der Bauform Hinter-dem-Ohr (HdO) haben immer eine T Spule, aber auch viele Im-Ohr-Geräte (IdO). Auch die höherpreisige Geräte bis zu den neuesten Premium-Geräten mit Bluetooth werden – je nach Hersteller – standardmäßig mit T Spule ausgeliefert oder sind mit T-Spule lieferbar.

Oft ist die T-Spule jedoch im Hörakustikstudio nicht freigeschaltet worden. Das kann nachträglich kostenlos durch ein paar Klicks am Programmier-PC erledigt werden. Ob Ihr spezielles Hörgerät mit T-Spule ausgeliefert wurde, dazu fragen Sie bitte Ihren Hörakustiker bzw. Ihre Hörakustikerin. Sollte im Hörgerät tatsächlich keine T-Spule verbaut sein, gibt es bei vielen Hörgerätemarken für eine Reihe ihrer Hörgeräte Zubehörteile mit einer externen T-Spule, z.B. in Funkmikrofonen.

Hat das Hörgerät Bluetooth, hat es immer auch einen weiteren drahtlosen Zugang, über den ein Zusatzgerät Audioinhalte ins Hörgerät übertragen kann. An dieses Zusatzgerät kann ein Induktionsempfänger angeschlossen werden, sodass auch diese Hörgeräte an eine Induktionsschleife ankoppeln können.

Sind T-Spulen noch zeitgemäß? Die Antwort finden Sie hier!

Schwerhörigenseelsorge

Ca. 16 Millionen Menschen in Deutschland sind schwerhörig, also rund jede 5. Person. Das reicht von leichtgradig schwerhörig über eine mittelgradige Schwerhörigkeit bis hin zur völligen Ertaubung. Allen diesen Menschen gemeinsam ist, dass sie fast ausschließlich lautsprachlich kommunizieren. Die Gebärdensprache gehörloser Menschen ist ihnen fremd.

Wir haben viele Antworten für Sie gesammelt und stellen Ihnen diese Informationen auf unserer Website zur Verfügung.