Hörgeräte verstärken die Frequenzen, die bei schwerhörigen Menschen nicht mehr gehört werden können. Sie stimulieren die Bereiche im Innenohr, die geschädigt sind und einen höheren Schalldruck brauchen. Sind allerdings die entsprechenden Hörhaarzellen überhaupt nicht mehr funktionsfähig, oder müsste der Schalldruck an einer Stelle so laut sein, dass es über die Unbehaglichkeitsschwelle geht, dann ist hier ein Ausgleich nicht mehr möglich.
Hörgeräte machen das Verstehen praktisch immer deutlich besser, aber Sie werden damit nicht wieder guthörend sein. Es bleiben Einschränkungen.