Hat mein Hörgerät eine T-Spule?

Die einfachste Möglichkeit das herauszufinden ist:

Fragen Sie Ihren Hörakustiker oder Ihre Hörakustikerin und lassen Sie eine vorhandene T-Spule gleich aktivieren!

Rein äußerlich ist es dem Hörgerät nicht anzusehen, ob es über eine T-Spule für induktives Hören verfügt. Eigentlich müsste diese Information beim Kauf eines Hörgerätes selbstverständlich weitergegeben werden, was aber meist nicht geschieht. Doch es gibt Anhaltspunkte, die auf das Vorhandensein einer T-Spule schließen lassen:

Da der Medizinische Dienst der Krankenkassen mindestens eine kabellose Übertragung zum Hörsystem vorschreibt, ist die T-Spule in Basisgeräten (Kassengeräten) immer vorhanden. Bei Hörgeräten, die über Bluetooth verfügen ist die Grundvoraussetzung des Medizinischen Dienstes erfüllt. Eine zweite kabellose Möglichkeit (T-Spule) ist damit nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Dennoch verfügen auch viele Hörgeräte mit Aufpreis über eine T-Spule oder sind mit oder ohne T-Spule bestellbar. Im Preis macht das keinen Unterschied.

Auch gibt es Hörgerätehersteller, die ab Werk so gut wie jedes Hörgerät standardmäßig mit einer T-Spule ausliefern.

Schwerhörigenseelsorge

Ca. 16 Millionen Menschen in Deutschland sind schwerhörig, also rund jede 5. Person. Das reicht von leichtgradig schwerhörig über eine mittelgradige Schwerhörigkeit bis hin zur völligen Ertaubung. Allen diesen Menschen gemeinsam ist, dass sie fast ausschließlich lautsprachlich kommunizieren. Die Gebärdensprache gehörloser Menschen ist ihnen fremd.

Wir haben viele Antworten für Sie gesammelt und stellen Ihnen diese Informationen auf unserer Website zur Verfügung.