Home Aktuelles

Umfrage: Barrierefreies Fernsehen – Umgang mit Hörgeschädigten im TV

 Sehr geehrte Damen und Herren,
 
bitte nutzen Sie die Chance zahlreich an dieser Umfrage teilzunehmen. Bitte geben Sie diese Info auch andere Interessierte weiter:
 
Elisabeth Reiche schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit zum Thema Barrierefreies Fernsehen Umgang mit Hörgeschädigten im TV“. Sie möchte herausfinden, wie Hörgeschädigte das Medium Fernsehen nutzen können und welche Angebote ihnen zur Verfügung stehen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und im privaten Fernsehen. Dabei konzentriert sie sich auf die Thematik Untertitel“.
Damit sie eine objektive Sicht auf diese Thematik bekommt, möchte sie Sie nach Ihrer Meinung befragen. Sie bittet Sie, ihre Umfrage zu beantworten:
http://www.studentenforschung.de/web/?id=244233 (Diese Umfrage ist selbstverständlich anonym.)
 

Neudietendorfer Fachtagung 30.01. bis 02.02.2012 

 

"Eher kommt ein behinderter Mensch in den Himmel als in die Kirche!“ Dieses Zitat eines engagierten Betroffenen steht als Überschrift über dem Beitrag zum Denkmalschutz im kirchlichen Raum (http://nullbarriere.de/barrierefreiheit-in-kirchen.htm) und bezieht sich nicht nur auf die geistliche Ebene. Schwierige Licht- bzw. Tonverhältnisse sowie Sprache und Milieu halten inzwischen mehr Menschen von der Kirche ab als sie einladen. Anschauliche Verkündigung hingegen, Texte in leichter Sprache oder andere niederschwellige Zugänge öffnen kirchliche Räume für Menschen mit Handicap genauso wie für jene mit Familie – also Kindern und/oder Senioren. Meist ist damit die Frage nach der kirchlichen Zukunft verbunden.

Das waren aber bereits reformatorische Visionen: keine Lettner, kein Latein, keinen Klerus mehr! Viele Barrieren und Hindernisse wurden inzwischen niedergerissen und neu aufgerichtet. So ist die inklusive Gemeinde heute angesichts der Sparzwänge eine stärkere Herausforderung als je zuvor. Wie kann die Kirche in dieser Zeit also ihrem Auftrag gerecht werden?

Dazu ist das Vorbereitungsteam der NEUDIETENDORF FACHTAGUNG auf erlesene Experten ihrer Fachgebiete zugegangen. U.a. haben die EKM-Landesbischöfin Ilse Junkermann sowie die theologische Referentin der Schwerhörigenseelsorge in Deutschland, Antje Donker, ihr Kommen zugesagt. Desweiteren sind Dr. Paul Brockhausen, Beauftragter des Thüringer Sozialministeriums für behinderte Menschen, sowie Dr. Barbara Adamus aus Polen angefragt. Vor allem sind aber die Mitarbeitenden in den Gemeinden und Kirchenkreisen aufgerufen, bei der Fachtagung vom 30.1. bis 2.2.2012 ihre Kompetenzen im Umgang mit kommunikationsbehinderten Menschen einzubringen und zu erweitern. Die Einladungen dazu werden über die Landeskirchen verteilt und sind online verfügbar unter:

http://www.sehen-verstehen-glauben.de > Neudietendorfer Fachtagung

 

Seit vielen Jahren ist die NEUDIETENDORFER FACHTAGUNG innerhalb der EKD eines der renommiertesten Angebote für fachspezifische Fortbildung sowie für internationale und ökumenische Vernetzung. Um für kommunikationsbehinderte Menschen Verkündigung und Seelsorge weiter zu verbessern, treffen sich Teilnehmende aus verschiedenen Kirchen im traditionsreichen Zinzendorfhaus bei Erfurt und erhalten neben konkreten Anregungen für die eigene Praxis u.a. Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisse und Beispiele zur Minimierung von Verständigungsbarrieren. Überdies zeichnen sich die Tage als Zeit der kollegialen und geistlichen Gemeinschaft aus.

 

Meditationskurse mit Pfarrerin Dorothee Holzapfel 

Schwerhörigenseelsorge der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Meditationslehrerin der Weggemeinschaft VIA CORDIS

Im Tor 1, 37235 Hessisch-Lichtenau / Reichenbach

Tel. 05602 /1502

 

16.- 19. Juni 2012:               Meditationskurs im Haus St. Dorothea in Flüeli-Ranft, Schweiz

17.-19. August 2012:           Meditationskurs im Kloster Germerode
 

Religiöse Sendungen mit Untertiteln 

Für die Zukunft im Fernsehen:

 

 

Für die Zukunft im Internet:

Internet-Adventskalender der bayerischen Bistümer Würzburg, Bamberg und München und Freising:
Mitarbeiter berichten dort ab täglich von ihren weihnachtlichen und adventlichen Erfahrungen:
www.adventsmomente.de

 

Filme zur Adventszeit 2011 mit Gebärdensprache oder Untertitel vom Bistum Eichstätt:

 

 

Das Paradies ist anders –ein Dokumentarfilm von Andershörenden

(D2011, 21 min. UT)

 Am 22. Juli 2011 war es endlich so weit. Der 21-minütige Dokumentarfilm „Das Paradies ist anders“ konnte im Nürnberger Filmhauskino uraufgeführt werden.

Unter Federführung der Schwerhörigenseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern und mit Unterstützung des Medienzentrums Parabol e.V. brachte ein ehrenamtliches Projektteam aus unterschiedlich Hörenden nach zweijähriger Arbeit die Dokumentation zu einem erfolgreichen Abschluss. Das Filmhauskino in Nürnberg war mit 80 Plätzen voll besetzt und die Resonanz war einhellig gut.

Da der Film nicht nur Betroffene sondern auch Guthörende als Zielgruppe hat, war die Konzeption des Films nicht einfach. Auch die Suche nach einem erfahrenen Regisseur, der sich auf die Belange Schwerhöriger einlassen konnte, gestaltete sich als langwierig. Denn das Team wollte nicht einen Film von anderen über sich haben, sondern die Inhalte und die Umsetzung weitestgehend selbst bestimmen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen (selbstverständlich mit Untertiteln) und dürfte bis auf weiteres konkurrenzlos sein. Interviews, gespielte Szenen und ein Comic beleuchten die Situation von Schwerhörigen sehr treffend und nicht ohne Humor. Daneben werden die Funktionsweise von induktiven Höranlagen erklärt und weitere Möglichkeiten aufgezeigt, die Schwerhörigen das Leben leichter machen.

Die DVD wird voraussichtlich ab 15. September 2011 bei der Evangelischen Medienzentrale Bayern erhältlich sein (www.emzbayern.de/schwerhoerig).

Ursula Kölbel

 

dsc_7044

 

 

 

 
«StartZurück1234WeiterEnde»